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	<title>Presse | Brass Band Hessen</title>
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	<title>Presse | Brass Band Hessen</title>
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		<title>Stippvisite in Westerburg</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/stippvisite-in-westerburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Werz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 19:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. März sind wir um 18:00 Uhr zu Gast in der Stadthalle Westerburg. Wir freuen uns nach 15 Jahren dorthin zurückzukehren. Karten gibt es im Vorverkauf: &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.ww-events-tickets.de/events-list/brass-band-hessen-wb-26.html">Am 15. März sind wir um 18:00 Uhr zu Gast in der Stadthalle Westerburg. Wir freuen uns nach 15 Jahren dorthin zurückzukehren. Karten gibt es im Vorverkauf:</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bericht der Neuen Nassauischen Presse zum Konzert in Limburg 2021</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/bericht-der-neuen-nassauischen-presse-zum-konzert-in-limburg-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jochen Werz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 19:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Saisonstart mit Pauken und Trompeten. Limburg &#8211; Brass Band Hessen eröffnet die Konzertreihe der Kulturvereinigung &#8222;Wir sind wieder da!&#8220; Mit diesen Worten begrüßte der lächelnde Vorsitzende der Limburger Kulturvereinigung, Peter Schreiber die Gäste des ersten Konzertes seit vielen Monaten. &#8230; Am Sonntagabend lieferte die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt ein furioses [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Saisonstart mit Pauken und Trompeten. Limburg &#8211; Brass Band Hessen eröffnet die Konzertreihe der Kulturvereinigung</strong></p>
<p>&#8222;Wir sind wieder da!&#8220; Mit diesen Worten begrüßte der lächelnde Vorsitzende der Limburger Kulturvereinigung, Peter Schreiber die Gäste des ersten Konzertes seit vielen Monaten. &#8230;</p>
<p>Am Sonntagabend lieferte die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt ein furioses Eröffnungskonzert. Mit einem gelungenen Mix aus sinfonischer Blechbläsermusik und Evergreens begeisterten die Damen und Herren nicht zum ersten Mal das Limburger Publikum. Wie es sich für diese Orchestergattung gehört, starteten sie mit dem festlichen Marsch &#8222;Arsenal&#8220; von Jan van der Roost. Und wer da bei Blechbläsern an so etwas wie &#8222;Dicke-Backen-Musik&#8220; denkt, liegt völlig falsch. Das, was die Musiker und Musikerinnen um Hans-Reiner Schmidt über die Rampe brachten, war Bläsermusik vom Allerfeinsten: präzise, auf technisch hervorragendem Niveau, dynamisch fein abgestuften, auch wenn es mal richtig laut wurde, nie brachial; mit effektvollen Akzentuierungen demonstrierten sie die Hohe Schule ihres Genres.</p>
<p>Hans-Reiner Schmidt wusste zu motivieren, rhythmische und klangliche Effekte herauszukitzeln und war nicht zuletzt für die sehr gelungenen Arrangements verantwortlich. Zu diesen gehörte das wunderschön gefühlvoll und warm interpretierte &#8222;You Raise Me Up&#8220; von Rolf Lovland ebenso wie der Blasorchester-Klassiker von Johan de Meij &#8222;Moment for Morricone&#8220;. Die Hommage an den im vergangenen Jahr verstorbenen Filmkomponisten ließ berühmte Themen aus Filmen wie &#8222;Spiel mir das Lied vom Tod&#8220; erklingen. Ebenfalls Filmmusik mit viel Wiedererkennungswert war das Arrangement von &#8222;Selection from Caravans&#8220;, ursprünglich komponiert von Mike Batt. Aber auch die Blechbläserbearbeitung von &#8222;Fanfare for the Common Man&#8220; von Aaron Copland und des spritzigen &#8222;Libertango&#8220; von Astor Piazzolla bekamen begeisterten Applaus.</p>
<p>Zu den aufwendigen Originalkompositionen aus dem Bereich der sinfonischen Blasmusik gehörte das kraftvolle Werk &#8222;Turris Fortissimo&#8220; des Engländers Steven Ponsford. Mit einem effektvollen Wechsel aus rasant-virtuosen Partien und ruhig angelegten Klangflächen beschreibt der Komponist die Wachtürme seiner Heimatstadt Plymouth. Auch aus Großbritannien aus der Tradition der Heilsarmee-Bands stammt die Komposition &#8222;Fire in the Blood&#8220; von Paul Lovatt-Cooper, bei dem besonders die klangschönen Soli von Cornet und Euphonium aufhorchen ließen. Am Schluss bot die Suite &#8222;Echoes of the East&#8220; von Rodney Newton noch einmal Gelegenheit, alle Register zu ziehen. Die vier Sätze &#8222;Aubade&#8220;, &#8222;Village Wedding&#8220;, &#8222;Twilight Romance&#8220; und &#8222;Gipsy Festival&#8220; gerieten stimmungsvoll und mit überbordendem Temperament. Kein Wunder, dass die Hörer am Ende stehend applaudierten. Trotz des anstrengenden Programms gäbe es dafür noch die Zugabe &nbsp;&#8222;The Duke of Edinburgh&#8220;, das der bei Köln lebende Kane McLean zur Erinnerung an den im April verstorbenen Prinz Philip komponiert hat. Durch diesen Abend voll großartiger Unterhaltung und außergewöhnlicher Blechbläsermusik führte wie immer Simon Dillmann im lockeren Plauderton. (von Anneke Jung)</p>
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		<title>Limburger Meisterkonzerte &#8211; Saisonstart mit Pauken und Trompeten</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/limburger-meisterkonzerte-saisonstart-mit-pauken-und-trompeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 08:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[von Anneke Jung – Nassauische Neue Presse vom 04.09.2018 Im Wortsinn mit Pauken und Trompeten begann am Sonntagabend die neue Reihe der Limburger Meisterkonzerte. Verantwortlich dafür war die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt. Sie feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag und war schon zum wiederholten Mal in der Stadthalle zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Anneke Jung – Nassauische Neue Presse vom 04.09.2018</p>
<p>Im Wortsinn mit Pauken und Trompeten begann am Sonntagabend die neue Reihe der Limburger Meisterkonzerte. Verantwortlich dafür war die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt. Sie feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag und war schon zum wiederholten Mal in der Stadthalle zu Gast.</p>
<p>Für etliche Mitglieder der Brass Band Hessen war das eine Art Heimspiel, stammen sie doch aus Limburg und der Region und haben schon ihre ersten Bühnenerfahrungen als Schüler in der Josef-Kohlmaier-Halle gemacht. Dazu gehörte, wie er selbst erzählte, auch Peter Schreiber, der Vorsitzende der Kulturvereinigung und Leiter der Kreismusikschule. Er begrüßte die Anwesenden, bedankte sich bei allen Unterstützern der Konzertreihe und wies darauf hin, wie wichtig ein qualitativ hochwertiges kulturelles Angebot für die Attraktivität einer Stadt ist.</p>
<p>Dass es bei einem Orchester, das ausschließlich mit Blechblasinstrumenten aller Größen und Sorten und einem aufwendigen Perkussionsapparat besetzt ist, naturgemäß laut wird, steht außer Frage. Dass ein solches Ensemble aber auch wunderbar sanfte, leise Töne produzieren kann, das lernten die Zuhörer an diesem Abend sehr schnell. Die Brass Band Hessen wurde vor zehn Jahren von Hans-Reiner Schmidt, Posaunist beim HR-Sinfonieorchester und musikalischer „Hans Dampf“ in vielen Stilrichtungen, gegründet. Sie besteht aus professionellen Musikern und ambitionierten Laien, die Blechbläsermusik mit höchstem Anspruch zelebrieren. So gab es beim Konzert in Limburg einen bunten Mix aus Originalkompositionen und klangvollen Adaptionen anderer Werke, zumeist von Bandleader Schmidt für seinen Damen und Herren eingerichtet.</p>
<h4>Britische Tradition</h4>
<p>Nicht verwunderlich ist, dass die meisten Originalwerke von englischen Komponisten stammten, haben doch in Großbritannien große Blechbläserensembles eine lange Tradition. Mit „Walking with Heroes“ von Paul Lovatt-Cooper gaben die Musiker eine kraftvoll-festliche Visitenkarte ab, bei der sich alle Instrumentengruppen präsentierten. Von ihm hörte man später noch „Fire in the blood“, bei dem der Name Programm zu sein schien: feuriger Beginn mit Trompetentrillern und vorwärts peitschendem Schlagwerk, nervöses Gewusel über gefühlvoller Melodik, aber auch je ein fein geblasenes Flügelhorn- und Euphoniumsolo. Samtig weichen Klang und schöne Linienführung bewiesen die Orchestermitglieder bei dem von Schmidt arrangierten „Mellanspel“ aus der Kantate „Sangen“ von Wilhelm Stenhammar und dem gefühlvollen „I vow to thee, my country“ von Gustav Holst in einer Transposition von Geoff Knorr.</p>
<p>Bei dem Titel „Flight“ von Mario Bürki ging es lautmalerisch zu. Selbst ohne die Erläuterungen von Simon Dillmann, der locker plaudernd durchs Programm führte, hätte man die Erlebnisse eines Fliegers von der Anfahrt zum Hangar über die zunächst missglückten Startversuche, das Aufsteigen der Maschine, den Gleitflug bis zur Landung nachvollziehen können. Besonders authentisch wirkte die Darstellung eines Gewitters mit pfeifendem Wind, Regengeprassel, zischenden Blitzen und polterndem Donner. Begeisterten Beifall gab es auch für das letzte Werk des Abends, „Scirocco“ von Peter Graham. In drei Sätzen wurde mit einer italienischen Tarantella, einer spanischen Romanze und einem griechischen Sirtaki südeuropäisches Flair gezaubert. Die Romanze, die einen besonderen Klangeffekt dadurch erhielt, das die Solistin am Flügelhorn in den Klangtrichter der vor ihr aufgestellten Tuba blies, kam vielen bekannt vor, ist sie doch die Vorlage zu Ricky Kings Gitarrenstück „Le rêve“.</p>
<p>Damit war das Konzert allerdings nicht zu Ende, denn der begeisterte Beifall wurde mit drei Zugaben belohnt. Als Erstes hörte man eine virtuose Bearbeitung der berühmten d-moll-Toccata von Bach mit einem furiosen Marimba-Solo. Bei der zweiten Zugabe kamen die vier Tubisten zu einem herzigen Quartett an den Bühnenrand. Zum Schluss gab es noch einen rasanten Czardas als Rausschmeißer.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Lungenkraft für Kinderherzen &#8211; Konzert Gelungene Premiere der „Brass Band Hessen“ in Braunfels bei Brass for Senegal</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/mit-lungenkraft-fuer-kinderherzen-konzert-gelungene-premiere-der-brass-band-hessen-in-braunfels-bei-brass-for-senegal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 21:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[von Daniel Krause – Wetzlarer Neue Zeitung 06.03.2018 Braunfels Eine wahre Blechlawine überrollte die 350 Zuhörer in der katholischen Kirche Sankt Anna in Braunfels. Die „Brass Band Hessen“ präsentierte bei einem Benefizkonzert zugunsten von Bilbassi e.V. erstmals in der Kurstadt ihr Können. Unter dem Motto „Brass for Senegal“ bestachen die 30 Musiker mit furiosen Blechbläserklängen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Daniel Krause – Wetzlarer Neue Zeitung 06.03.2018</p>
<p>Braunfels Eine wahre Blechlawine überrollte die 350 Zuhörer in der katholischen Kirche Sankt Anna in Braunfels. Die „Brass Band Hessen“ präsentierte bei einem Benefizkonzert zugunsten von Bilbassi e.V. erstmals in der Kurstadt ihr Können.</p>
<p>Unter dem Motto „Brass for Senegal“ bestachen die 30 Musiker mit furiosen Blechbläserklängen und sorgten mit einem bunten Musikmix für ein unvergessliches Klangerlebnis innerhalb der Kirchenmauern im Schatten des Braunfelser Schlosses.Auf eindrucksvolle Weise spiegelte sich unter der Stabführung des ehemaligen, langjährigen Posaunisten des hr- Sinfonieorchesters, Hans-Reiner Schmidt, die musikalische Leidenschaft eines jeden der 26 Blechbläser und vier Schlagzeuger in den Werken wieder. Posaunenklänge und der eine oder andere Paukenschlag brachten den Kirchenboden am Abend zum Beben</p>
<p>Die „Brass Band Hessen“ bot den Konzertbesuchern nicht nur die ganze Bandbreite der Sax-Hörner, angefangen bei den hohen Cornets über Flügelhorn, Baritonhörner, Euphonien und Tuben, sondern auch Posaunenklänge und der eine oder andere Paukenschlag brachten den Kirchenboden am Abend zum Beben.</p>
<p>Aus den Reihen der Musiker führte Simon Dillmann durch das Programm, der mit lockeren und komödiantischen Anmoderationen zu jedem Stück eine Anekdote zu erzählen wusste und so die Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche Reise über die fünf Kontinente unserer Erde nahm.</p>
<p>Dem Auftakt „A little Prayer“ aus der Feder von Evelyn Glennie folgte der elegante und würdevoll klingende Konzertmarsch „Arsenal“ des Belgiers Jan van der Roost. Es folgten „Anthem“ von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, „Crimond“ von Jane Seymour, die „Fabric in Brass“ von Michael Golding und „Gabriella’s Song“ von Stefan Nilsson.</p>
<p>Einen akustischen Leckerbissen präsentierten die Musiker mit dem Stück „l’histoire du café“, einer Eigenkomposition Schmidts und des in Bad Vilbel lebenden Komponisten Markus Höller. Das Werk beschreibt die lange Reise des Kaffees, welcher von den Hochebenen in Äthiopien über Damaskus und Venedig seinen Weg bis in die Caféhäuschen an der Copa Cabana und die Kaffeehäuser von Wien und Budapest findet. Zuerst leise, dann mit Anklängen an orientalische Musik, an Walzer, Polka, Csárdás und Bossa-Nova – die Musik war ebenso facettenreich wie die Reise des braunen Goldes über den Globus.</p>
<p>Letzter Halt war Schottland. Die „Highland Cathedral“, als wohl bekannteste Dudelsackmelodie, die von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb 1982 anlässlich der Highland Games in Deutschland komponiert wurde, sorgte bei den Zuhörern für Gänsehaut. Diese applaudierten im Anschluss minutenlang und würdigten so die Leistung der Musiker, die sich natürlich erst nach einer Zugabe – der „Manha de Carneval“ von Luis Bonfa – verabschieden durften.</p>
<p>Kurz gesagt, ein atemberaubendes Konzerterlebnis, welches nicht nur von der ersten Minute an durch seine Klangvielfalt und musikalischen Leistungen auf höchstem Niveau bestach, sondern auch durch seine im Zeichen der Kinderkrankenhäuser im Senegal stehenden Tiefgründigkeit.</p>
<p>Nach der Braunfelser Stippvisite wird die „Brass Band Hessen“ im Rahmen ihrer Tour zum zehnjährigen Bandbestehen noch an einigen Orten in Hessen auftreten. Sie macht bei ihrer „Tour acht10“ am 28. Juli in Hofheim und am 29. Juli auf der<br />
Wasserburg in Bad Vilbel Station. Vorher wird sich die „Jugend Brass Band Hessen“ erstmals der Öffentlichkeit präsentieren, welche nach einer einwöchigen Gründungsphase am 8. April um 17 Uhr in der Stadtkirche von Stadtallendorf ihr erstes Konzert geben wird.<br />
Nähere Informationen sind im Internet unter www.brassbandhessen.de erhältlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Orgel plus Brass Band Hessen &#8211; Konzert am Sonntag, den 7. Mai in der Pallotinerkirche</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/orgel-plus-brass-band-hessen-konzert-am-sonntag-den-7-mai-in-der-pallotinerkirche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2017 20:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen guten Griff hatten den Veranstalter getan, indem sie Frank Hoffmann an der Orgel und die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt für ihr Konzert in der Reihe Orgel plus mit Unterstützung der Kreissparkasse Limburg in der Pallotinerkirche am Sonntag engagiert hatten. Vor gut besetzten Reihen entwickelten die Musiker emotionsgeladene Klänge vom [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen guten Griff hatten den Veranstalter getan, indem sie Frank Hoffmann an der Orgel und die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt für ihr Konzert in der Reihe Orgel plus mit Unterstützung der Kreissparkasse Limburg in der Pallotinerkirche am Sonntag engagiert hatten.</p>
<p>Vor gut besetzten Reihen entwickelten die Musiker emotionsgeladene Klänge vom leisesten Pianissimo bis hin zum alles mitreißenden, spannungsvollen, prächtigen Fortissimo.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frank Hoffmann war als Solist an der Orgel tätig. Er ist Kirchenmusiker an der großen Orgel in der Frankfurter Heiliggeistkirche am Dominikanerkloster sowie der Ev. Festeburgkirche in Frankfurt, als Organist und Cembalist wurde er in vielen Ländern Europas als Solist verpflichtet und ist auch bekannt durch CD-Einspielungen und Rundfunk- und Fernsehübertragungen.</p>
<p>In Limburg brachte er drei sehr unterschiedliche Werke zu Gehör: die Hornpipe aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, eine Bearbeitung von Bachs Choralvorspiel zu ‚Nun danket alle Gott’ von Virgil Fox und – mit ganz anderen Klängen &#8211; Leon Boellmanns ‚Priere á Notre-Dame’ aus der Suite Gothique. Die Zuhörer, die die Orgel in St. Marien kannten war sehr überrascht von der reizvollen Registrierung. Bei Händel und Bach fühlte man sich in eine norddeutsche Kirche mit barocker Orgel versetzt. Wolfgang Haberstock, der Organisator der Konzertreihe, meinte dazu: ‚Man ist immer wieder erstaunt, dass die Orgel bei jedem Organisten ganz anders klingt.’ Aber sie klang auch beim gleichen Organisten vollkommen anders: Die Suite Gothique ist das Hauptwerk des französischen Komponisten Leon Boelmann und gehört ins Repertoire vieler Organisten, die eine große romantische Orgel zur Verfügung haben. Kaum hörbar zu Beginn gelang Hoffmann die große Steigerung bis hin zum strahlenden Dur-Schlussakkord.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anspruchsvoll und unterhaltsam – so könnte man die Konzerte der Brass Band Hessen umschreiben,</p>
<p>Musik von Brass Bands wird auch in Deutschland immer populärer. Zunächst entstanden Brass Bands im angelsächsischen Raum als Werkskapellen von Kohle- und Stahlminen aber auch als Bläserensembles der Salvation Army – der Heilsarmee. DieseTradition besteht seit etwa 150 Jahren. Von Anfang an traten diese Bands, ähnlich unseren Gesangvereinen, regelmäßig bei Wettstreiten an. In England entwickelte sich ein System von Divisions, d.h.: man kann von der Kreisliga in die Regionalliga usw. auf und absteigen. So entstand auch ein großer Bedarf an geeigneten Stücken für Wettbewerbe und alle zeitgenössischen englischen Komponisten haben immer auch für die Brass Band komponiert, z.B. Ralph Vaughn Williams, Gordon Jacob oder Gustay Holst. Durch die große Fähigkeit der Brass Bands, Emotionen darstellen zu können oder zu wecken gibt es eine unmittelbare Verbindung von Brass Band Musik und zeitgenössischer amerikanischer Filmmusik.</p>
<p>Die Brass Band Hessen hat seit ihrer Gründung im Jahr 2008 wegen persönlicher Bindungen nach Limburg hier schon fünf Konzerte gegeben. Mittlerweile kommen die Musiker aus ganz Deutschland, sogar aus Österreich, Belgien und Holland, sind zumeist Profis in großen Symphonieorchestern, Studenten und denen in nichts nachstehende brassbandbegeisterte Amateure. Hand-Reiner Schmidt war bis 2016 Posaunist im Symphonieorchester des hessischen Rundfunks – auch, wenn seine große Leidenschaft immer dem Euphonium galt. Er ist zusammen mit Simon Dillmann, der die Band managt, der Ideengeber des Orchesters, schreibt Arrangements extra für seinen Klangkörper und ist unermüdlich in der Probenarbeit.</p>
<p>Eigens für Limburg hatte man ein besonderes Programm einstudiert:</p>
<p>Eröffnet wurde das Konzert mit&nbsp; einer Intrada zum Lutherchoral ‚Ein feste Burg ist unser Gott’ mit Fanfaren, die links und rechts standen und sogar im ersten Stock des Altarraums. Dagegen entwickelte sich, gespielt Posaunen, Hörnern, Tuben und Schlagwerk der zunächst eher weiche Klang von Vorne bis schließlich Fanfaren und tiefes Blech in kräftigem Fortissimo ein musikalisches Ausrufezeichen setzten. Der Nachhall in der Kirche und die darauf folgende Stille waren ein besonderes Erlebnis.</p>
<p>In seiner Moderation sprach Simon Dillmann bezogen auf das Programm in Anspielung auf das trübe Wetter von ‚Sonne fürs Ohr’, die dann folgen sollte: eine Pilgerreise durch Spanien. Vier Impressionen, mit Rhythmen, die man zunächst nicht in einer Kirche vermuten würde, im vierten Satz aber mit großer Ernsthaftigkeit unter dem Titel ‚Santiago de Compostella’: Das Stück baute sich langsam und leise auf, mit spanischen Motiven aus den einzelnen Registern und schließlich der Öffnung zum großen Fortissimo. Die große dynamische Differenziertheit und die Steigerung der Spannung bis zum Schluss zeichnet die Brass Band Hessen aus.</p>
<p>Nach den beiden barocken Orgelstücken gab es augenzwinkernd zwei Bearbeitungen von Stücken Johann Sebastian Bachs und Wolfgang Amadeus Mozarts: Air from Ipanema und Adagio di Carnival, mit Cornett- bzw. Vibraphonsolo. Bei beiden Stücken wurde Musik der großen Komponisten mit bekannter unterhaltsamer Musik, mit Bossa Nova und Samba-Rhythmen, verwoben – eine besondere Vorliebe des Dirigenten und Arrangeurs Hans-Reiner Schmidt: ‚Man muss etwas schreiben, was keiner erwartet – dann wird es interessant. Und auch scheinbar Einfaches muss immer handwerklich, musikalisch perfekt abgeliefert werden!’ Die Zuhörer nahmen es mit einem Schmunzeln – Sonne fürs Ohr.</p>
<p>Ein großes ernstes Stück spielte die Band zum Schluss: Lake of the Moon des zeitgenössischen Komponisten Kevon Houben. Der &#8218;Mondsee&#8216; ist ein Salzsee, wo die alten Azteken sich einst nach langer Wanderung niederliessen. Heute liegt an dieser Stelle Mexico City. Das von dieser Legende inspirierte Werk enthält Fragmente orientalischer Musik und südamerikanische Rhythmen; hier und da klingen auch russische Kosacken durch. Die Gefahren der Völkerwanderung werden in der Musik mit bedrohlichen Klängen wiedergegeben. Der letzte Abschnitt reflektiert die Freude der Azteken, die sie verspürten, als sie endlich ihr Ziel erreicht hatten.</p>
<p>Endlich durfte auch das Publikum applaudieren. Unerwarteter Weise konnte die Band noch eine Zugabe. Man freut sich, wenn das Orchester 2018 wieder in Limburg sein wird und mit Frank Hoffmann wurde auch schon ein Gespräch für eine weitere Musik an der Orgel in St.Marien geführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Peter Schreiber</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8230; von wegen Abschied! Kammerkonzert mit Hans-Reiner Schmidt und Freunden</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/von-wegen-abschied-kammerkonzert-mit-hans-reiner-schmidt-und-freunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 15:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 25. September 2016 fand im voll besetzten Sendesaal des Hessischen Rundfunks ein musikalischer Kehraus der besonderen Art statt. Nach über 30 Jahren im hr nahm Hans-Reiner Schmidt in dieser Spielzeit seinen Hut als Posaunist im hr-Sinfonieorchester. Doch für den musikalischen Tausendsassa bedeutet das noch lange keinen Abschied von der Musik. Das machte der engagierte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. September 2016 fand im voll besetzten Sendesaal des Hessischen Rundfunks ein musikalischer Kehraus der besonderen Art statt. Nach über 30 Jahren im hr nahm Hans-Reiner Schmidt in dieser Spielzeit seinen Hut als Posaunist im hr-Sinfonieorchester. Doch für den musikalischen Tausendsassa bedeutet das noch lange keinen Abschied von der Musik. Das machte der engagierte und vielbeschäftigte Posaunist, Euphonium-Virtuose, Arrangeur und Dirigent nicht zuletzt in diesem Kammerkonzert deutlich, in dem ihm zahlreiche Orchesterkollegen wie auch weitere langjährige musikalische Weggefährten klanglich mächtig zur Seite standen.</p>
<p>Im Laufe des Konzertprogramms zeigte Schmidt all seine musikalischen Leidenschaften. Im ersten Teil glänzte er sowohl als Solist am Euphonium u.a. bei der „Rhapsody“ von James Curnow in einer von ihm eingerichteten Version mit Streichquartett und Klavier (Amici Ensemble Frankfurt) als auch als Dirigent der Posaunenmafia Frankfurt mit einem Medley aus der „West Side Story“ sowie mit seinen Orchesterkollegen von hr-brass mit „Chaplin in Brass“. Weiter hatte Schmidt gemeinsam mit Markus Höller „Adios Nonino“ von Astor Piazzolla für Euphonium und Ensemble (u.a. Hába Quartett, Vassily Dück am Bandoneon) arrangiert und leidenschaftlich über die Bühne gebracht.</p>
<p>Auf die Rolle des Zuhörers beschränkte sich Schmidt beim Vortrag des eigens angereisten Melton Tuba Quartetts, das in gewohnter Weise das fachkundige Publikum u.a. mit Rossinis Allegro aus „Wilhelm Tell“ begeisternd unterhielt. Tiefblech vom Feinsten!</p>
<p>Überraschungsgast war der Kabarettist Lars Reichow, in vergangenen Tagen zusammen mit hr-brass mit „Musikalischen Eulenspiegeleien“ unterwegs, mit einer äußerst humorvollen Laudatio auf Hans-Reiner Schmidt und die Natur und die Kunst des Blechblasens als solches.</p>
<p>In der zweiten Hälfte des Konzertes breitete sich die Blechlawine mit dem Auftritt der von Schmidt geleiteten Brass Band Hessen weiter ihre Bahn. Nach Schmidts Hymne auf seine Wirkungsstätte Frankfurt „Skyline Ouverture“ zeigte die Brass Band Hessen mit dem Originalwerk „Turris Fortissima“ die komplette Farbpalette des Ensemble mit treibenden, orchestralen Rhythmen, wohlklingenden Melodien und hoher Virtuosität der kompletten Band bis ins tiefste Tuba-Register. Jazzig wurde es beim Gastsolisten der Band, Axel Schlosser, dem Solo-Trompeter der hr-Bigband, der samtig weich „How Do You Keep the Music Playing“ interpretierte. Nach „Spooktacular“ endete das XXL-Kammerkonzert mit der größten Anzahl Mitwirkender auf der Bühne. Bei der von Schmidt für Brass Band eingerichteten Tannhäuser-Ouvertüre stimmten 20 Posaunisten aus deutschen Spitzenorchestern in den Chor der Brass Band mit ein. Ein klanggewaltiger Abschluss eines begeisternden Konzertes!</p>
<p>Auch nach seinem Ausscheiden wird es für Hans-Reiner Schmidt also noch lange keinen Abschied von der Musik geben. Er plant nicht nur, auf die „andere Seite“ zu wechseln und ein „kritischer“ Besucher der Konzerte seiner ehemaligen Kollegen zu werden; er wird darüber hinaus weiterhin seine Brass-Bands leiten, Workshops für junge und jung gebliebene Musiker/innen anbieten und vielleicht auch mal wieder beim Kammerkonzert-Projekt „Euphonium &amp; Friends“ mitwirken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musikalisches Erdbeben</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/musikalisches-erdbeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 17:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.brassbandhessen.de/?p=2061</guid>

					<description><![CDATA[Von Anken Bohnhorst-Vollmer &#8211; Nassauische Neue Presse vom 29.09.2015 Mit einem Meisterkonzert der Meisterklasse versetzten die Brass Band Hessen und Solotubist Jörg Wachsmuth die gut besuchte Stadthalle in Schwingung. Der Titel des Programms ist schlicht und schnörkellos: „Tour 15“, nennt die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt den Ausschnitt ihres Repertoires, mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Anken Bohnhorst-Vollmer &#8211; Nassauische Neue Presse vom 29.09.2015</p>
<p>Mit einem Meisterkonzert der Meisterklasse versetzten die Brass Band Hessen und Solotubist Jörg Wachsmuth die gut besuchte Stadthalle in Schwingung.</p>
<p>Der Titel des Programms ist schlicht und schnörkellos: „Tour 15“, nennt die Brass Band Hessen unter der Leitung von Hans-Reiner Schmidt den Ausschnitt ihres Repertoires, mit dem sie jetzt die Stadthalle erbeben ließ. Das Ensemble mit etwa 30 Blechbläsern und Perkussionisten spielte ein gewaltiges Konzert mit säuselnder Romantik, hitzigem Tango und Mambo, mit ein wenig Rock der 1990er Jahre, opulenter Musik aus fernen Fantasie-Welten und mit einem Solisten, der gemeinsam mit seinem Instrument ein Kunstwerk der besonderen Art darstellt.</p>
<h4>Schwarz-Rot-Gold</h4>
<p>Denn Professor Jörg Wachsmuth, Solotubist der Dresdner Philharmonie, blies nicht eine einfache Tuba, sondern spielte auf einem mehr als zwei Meter hohen, rund 60 Kilogramm schweren Instrument. Und seine Version von „Der Alte Brummbär“, einer schmissigen Komposition des tschechischen Musikers Julius Fucik, klang auch nicht nur wie eine Militärpolka. Vielmehr inszenierte Wachsmuth das Werk in Schwarz-Rot-Gold: Vor dem satten Klangkörper der schwarz gekleideten Brass-Band-Bläser, saß der Solist in knallrotem Anzug hinter seiner überdimensionalen, gold funkelnden Tuba und bewies, dass Musik nicht nur ein akustisches Erlebnis ist.</p>
<p>Sie ist auch ein Schlüssel zu fantastischen Reichen, in denen beispielsweise Zwergen riesenhafte Macht zuwächst wie in Jacob Vilhelm Larsens Komposition „The Saga of Tyrfing“, die auf der skandinavischen Edda-Sage beruht. Die kleinen Männchen sollen das Schwert Tyrfing schmieden und belegen aus Zorn über diese Aufgabe die Waffe mit unheilbringenden Flüchen. Zu hören ist diese Dramatik durch eine wundervoll nachempfundene gleichförmige Melodie und scharfkantige Rhythmen, die in einem finalen Paukenschlag kulminieren. Das Schwert wird alle seine Benutzer ins Unglück führen – aber der zauberhafte Klang seiner Entstehung bleibt bestehen. Ebenfalls bombastisch geriet den Musikern der Finalsatz von Gustav Mahlers Zweiter Symphonie in einem Arrangement von Philip Harper. Der Text dieses Satzes basiert auf dem Gedicht „Die Auferstehung“ von Friedrich Gottlieb Klopstock. Tatsächlich verströmte die Interpretation der Brass Band Hessen raumgreifende Zuversicht – der Klang von fernen Alphörnern, den man zu Beginn auszumachen meint, verdichtet sich zu einem wohltuend vollen Sound, garniert von einem feinen, überraschenden Triangeleinsprengsel.</p>
<p>Als weiteres Arrangement hatte das Ensemble um Hans-Reiner Schmidt den Queen-Titel „Innuendo“ vorbereitet, ein breit angelegtes Werk mit sphärischen Klängen und hymnischen Passagen und mit einer musikalischen Botschaft, die man sich auch in den gegenwärtigen Charts wünschen würde, betonte Moderator Simon Dillmann.</p>
<h4>Besser als jede Hitparade</h4>
<p>Dabei könnte man getrost auf jegliche Hitparade verzichten, wenn man allein die Arbeit dieser Blechbläser auf sich wirken lässt. Denn deren Vielseitigkeit umspannt neben Piazzollas „Libertango“ und Bernsteins Westside-Story-Mitmachmusik „Mambo“ auch Werke aus eher entlegenen Regionen, wie das mehrsätzige „Call of the Cossacks“ des britischen Komponisten Peter Graham zeigte. So krachend spielte sich das Ensemble hier in die Kosaken-Seele, dass nicht viel gefehlt hat, bis sich auch das Publikum im Kasatschok gedreht hätte.</p>
<p>„Brass Band Hessen Tour 15“: Wer wie diese Musiker eine derart beeindruckende Klangwelt erschaffen kann, darf sich für sein Programm ruhig einen langweiligen Titel aussuchen.</p>
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		<title>Benefizkonzert der Brass-Band Hessen zugunsten der Nepal-Hilfe in der Idsteiner Stadthalle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2015 18:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[von Beke Heeren-Pradt &#8211; Wiesbadener Tagblatt vom 03.08.2015 IDSTEIN &#8211; Astor Piazzollas &#8222;Libertango&#8220; als Blechbläser-Version? Die Brass Band Hessen macht es möglich und zeigt, dass auch ein etwa 40 Spieler starkes reines Blech-Ensemble mit erstaunlicher Leichtigkeit zu musizieren versteht und damit den für den Tango so typischen spannungsreichen Sound des &#8222;Tango nuevo&#8220; auf die Bühne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Beke Heeren-Pradt &#8211; Wiesbadener Tagblatt vom 03.08.2015</p>
<p>IDSTEIN &#8211; Astor Piazzollas &#8222;Libertango&#8220; als Blechbläser-Version? Die Brass Band Hessen macht es möglich und zeigt, dass auch ein etwa 40 Spieler starkes reines Blech-Ensemble mit erstaunlicher Leichtigkeit zu musizieren versteht und damit den für den Tango so typischen spannungsreichen Sound des &#8222;Tango nuevo&#8220; auf die Bühne der Idsteiner Stadthalle bringt.</p>
<p>Ein erlebnisreicher Bilderbogen sehr unterschiedlicher musikalischer Genres entfaltete sich für die Besucher des Auftaktkonzertes der &#8222;Tour 15&#8220; der Brass Band Hessen, die auf Einladung des Rotary Clubs Bad Camberg/Idstein Zeugen eines bemerkenswerten Konzertes wurden, das längst nicht nur wegen seines guten Zwecks als Benefizkonzert zugunsten der Hilfe für Nepal einen Besuch wert war.</p>
<h4>Vielfältig und unterhaltsam</h4>
<p>Anspruchsvolle Literatur für Brass Band hat Leiter Hans-Reiner Schmidt für die Sommertournee des Ensembles zusammengestellt und dabei neben Originalstücken, die für diese Art Orchester geschrieben wurden, auch einige Musikstücke ins Programm aufgenommen, die von ihm selbst neu für das Blechbläser-Ensemble arrangiert wurden. Neben Piazzollas &#8222;Libertango&#8220; etwa das rhythmisch und harmonisch vielfältige und abwechslungsreiche Stück &#8222;Innuendo&#8220; des &#8222;Queen&#8220;-Frontmannes Freddy Mercury oder das Finale der Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler.</p>
<p>&#8222;Ad astra&#8220;, &#8222;zu den Sternen&#8220;, heißt das erste Stück des Abends, komponiert vom dänischen Brass Band-Spezialisten Jacob Vilhelm Larsen, das einerseits gewissermaßen &#8222;die Richtung&#8220; des Konzertes vorgibt, andererseits auf anspruchsvolle Weise die Klangwelt der Brass Band voll ausschöpft und das Publikum hineinzieht in eine ganz besondere Art von Musik, die es &#8211; zumal in dieser Qualität &#8211; nur selten live in Idstein zu hören gibt.</p>
<p>Rhythmus und Lautstärke setzt der australische Komponist Michael Golding in einen wirkungsvollen Gegensatz zu besonders lyrischen Passagen mit feinen von den Hörnern gespielten Melodien in dem Stück &#8222;Fabric in Brass&#8220;, während der Marsch eines japanischen Komponisten der Brass Band Hessen gar fernöstliche Klänge entlockt.</p>
<p>In der Zugabe des Abends, &#8222;Gaelforce&#8220; des irischen Komponisten Peter Graham, präsentieren sich vor allem die vier Musiker an den Percussion-Instrumenten in atemberaubender Manier und können das Publikum zu Applaus hinreißen, nachdem die Musiker zum Beginn des zweiten Konzertteils mit George Gershwins &#8222;Strike up the Band&#8220; auch ihr komödiantisches Talent zeigen: Denn die Bühne ist zunächst leer und erst auf Pfiff des Dirigenten Hans-Reiner Schmidt zeigt sich eine Trommel-Fußtruppe, während dahinter erst die Bläser angerannt kommen und schließlich mit viel Temperament und einem Augenzwinkern das Stück spielten, das ihnen wie auf den Leib geschneidert scheint.</p>
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		<title>Von weich bis klanggewaltig</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/von-weich-bis-klanggewaltig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 18:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[von Hans-Jochen Köpper &#8211; Badische Zeitung vom 19.03.2015 TITISEE-NEUSTADT. &#8222;Heiligs Blechle&#8220; konnte es einem entfahren, denn was die 28 Musiker der Brass Band Hessen unter Leitung von Hans-Reiner Schmidt mit dem Soloposaunisten Frederic Belli ablieferten, war ein musikalisches Glanzlicht. Von der Klassik bis zur Moderne, von weich über virtuos bis klanggewaltig boten sie im vollbesetzten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Hans-Jochen Köpper &#8211; Badische Zeitung vom 19.03.2015</p>
<p>TITISEE-NEUSTADT. &#8222;Heiligs Blechle&#8220; konnte es einem entfahren, denn was die 28 Musiker der Brass Band Hessen unter Leitung von Hans-Reiner Schmidt mit dem Soloposaunisten Frederic Belli ablieferten, war ein musikalisches Glanzlicht. Von der Klassik bis zur Moderne, von weich über virtuos bis klanggewaltig boten sie im vollbesetzten Kurhaus in Titisee Brass Musik auf höchstem Niveau. Und durch Orchestermitglied Simon Dillmann, der souverän und humorvoll durchs Programm führte, erfuhren die Zuhörer interessante Details aus der Geschichte der Brass Bands.</p>
<p>Sie entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts in den englischen Kohlebergwerksgebieten und boten ein wenig Abwechslung von der harten Arbeit unter Tage. Außerdem nahm man an, dass die bei dieser Art von Musik besonders intensive Beanspruchung der Atemorgane beruflich bedingten Lungenschädigungen vorbeuge und die wenigen Ventile auch von grobschlächtigen Fingern bedient werden konnten&#8230;.</p>
<p>Traditionell bilden Märsche, Choräle und Balladen den musikalischen Schwerpunkt, und eröffnet wurde mit dem &#8222;Arsenal Marsch&#8220; der belgischen Eisenbahner aus Mechelen. Musikalisch und technisch über jeden Zweifel erhaben, dirigierte Schmidt mit großer Gestik und Dynamik die Band mit ihrem umfangreichen Schlagwerk, und die Takte donnerten von der Bühne in den Saal. Der Coral &#8222;I vow to thee&#8220;, bekannt auch als Beerdigungsmusik von Winston Churchill, zeigte einen getragenen Klang von Tubas, Hörnern und Posaunen, garniert mit feinen Obertönen der Cornetttrompeten.</p>
<p>Zauberhaft zeigte sich Belli etwa mit drei Sätzen aus &#8222;Mandrake in the Corner&#8220; von Christian Lindberg. Ganz der kommenden Osterzeit widmete sich das &#8222;Intermezzo Symphonica&#8220; aus der Oper Cavalleria Rusticana. Nach Ausflügen in die Welt der spanischen Musik gab Belli &#8222;Over the Rainbow&#8220; aus dem Zauberer von Oz und lud damit die Zuhörer auf eine fantasievolle Traumreise ein, bevor die schottische Dudelsackmelodie &#8222;Highland Cathedral&#8220;, aus der Feder von Ulrich Roever und Michael Korb, kam. Als Tribut an die Comedian Harmonists folgte ein Medley mit Lieder wie &#8222;Mein kleiner grüner Kaktus&#8220; oder &#8222;Veronika der Lenz ist da&#8220;.</p>
<p>Kann man ein weltbekanntes Orgelwerk nämlich die &#8222;Toccata und Fuge&#8220; vom Großmeister des Barock Johann Sebastian Bach für Brass Bands arrangieren? Man kann. Die Band nimmt alle Herausforderung vom leisen &#8222;piano&#8220; bis zum donnernden &#8222;forte&#8220;, von großen Phrasierungen bis zu hochpräzisen Stakkatos musikalisch an – und bewältigt sie. Der Hummelflug von Rimski-Korsakow wird von Musikern gern als Zugabe genommen, doch das orchestrale Interludium aus dem dritten Akt der Oper &#8222;Das Märchen vom Zaren Saltan&#8220; hat seine Tücken, denn mit bis zu zwölf Tönen pro Sekunde kann man es entweder musikalisch &#8222;hinnuscheln&#8220; oder sauber interpretieren. Bereits nach dem ersten Takt bestand kein Zweifel, dass für Frederic Belli nur die zweite Möglichkeit in Frage kommt.</p>
<p>Begeistert war auch der Vorsitzende der Bürgerstiftung Klaus Menner, der als &#8222;Belohnung&#8220; Schokolade in Form kleiner Kuckucksuhren – hergestellt in Neustadt – mitbrachte. Die Spenden des Konzertes gehen an die Bürgerstiftung Titisee-Neustadt, die sich vom Jugend- bis zum Seniorenbereich und überall dort einsetzt, &#8222;wo – so Menner – die öffentliche Hand nicht so präsent ist.&#8220;</p>
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		<title>Ziegenbock mit Kaffeschock</title>
		<link>https://brassbandhessen.de/ziegenbock-mit-kaffeschock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminbbh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 10:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Facettenreich und brillant: Brass Band Hessen spielt in der Wasserburg von Matthias Brockmann &#8211; Wetterauer Zeitung vom 30.07.2014 Bad Vilbel &#8211; Als akustischer Ohrenschmaus entpuppte sich das Matineekonzert in der Wasserburg. Kurz gesagt, es gab nur ein Highlight, nämlich das gesamte Konzert. Hans-Reiner Schmidt leitete souverän die Brass Band Hessen zu facettenreichen und brillanten Höhen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facettenreich und brillant: Brass Band Hessen spielt in der Wasserburg</p>
<p>von Matthias Brockmann &#8211; Wetterauer Zeitung vom 30.07.2014</p>
<p>Bad Vilbel &#8211; Als akustischer Ohrenschmaus entpuppte sich das Matineekonzert in der Wasserburg. Kurz gesagt, es gab nur ein Highlight, nämlich das gesamte Konzert. Hans-Reiner Schmidt leitete souverän die Brass Band Hessen zu facettenreichen und brillanten Höhen, gab seinen Platz nur zwischen den Stücken an Simon Dillmann ab, der sein Tenorhorn mit dem Mikrofon tauschte, um gelassen-heiter und gekonnt rhetorisch den Besuchern Informationen über die einzelnen Stücke zu geben. &#8220; Wir haben das Programm einfach Tour 14 genannt&#8220;, sagte er lächelnd und verwies auf Vorbilder, die ihre Touren Udo 70, Udo 71,&#8230; nannten. Aber &#8222;Tour 14&#8220; ist auch der passende Name für das Programm, das mit dem Aufbruch in den Weltraum begann und über musikalische Besuche in den einzelnen Regionen der Erde schließlich mit der Zugabe bei J.S. Bach endete. Eine wahrlich spannende Reise der 30 Musiker.</p>
<p>Sehr dynamisch hob das Orchester mit der Filmmusik &#8222;Enter the galaxies&#8220; (Paul Lovatt-Cooper) bei diesem Auftritt ab, wurde getragen-gedämpft bei dem &#8222;Finale aus der 2. Symphony&#8220; (Gustav Mahler, arr. Philip Harper), um bei &#8222;Gallito&#8220; (Sergio Lope, arr. Hans-Reiner Schmidt), einer marschigen Hymne auf einen Matador mit dem Kosenamen &#8222;Hähnchen&#8220;, kurz in Spanien Station zu machen. Weiter ging es nach Schottland. Der deutsche Michael Korb hatte sich dem Dudelsack verschrieben. Sein &#8222;Highland Cathedral&#8220; erinnerte an Ravels Bolero. Einen Wechsel zwischen träumerisch und dynamisch, mit getragenem Beginn und temporeichem Weiterspiel, gab es bei &#8222;Evolution&#8220; noch vor der Pause. Mit &#8222;Sevilla&#8220; (aus Spansih Impressions von Rodney Newton) wurde der zweite Teil eröffnet.</p>
<p>Danach etwas ganz Besonderes: Die Reise des Kaffees von dem meckerndem Ziegenbock in Äthiopien, der vom Genuss der Kaffeefrüchte high wurde, über Damaskus, Venedig, Wien, Budapest bis nach Buenos Aires verlief diese musikalische Reise des in Bad Vilbel lebenden Komponisten Markus Höller in seinem Stück &#8222;l&#8217;histoire du café&#8220;. Zuerst leise, dann mit Anklängen an orientalische Musik, an Walzer, Polka, Csárdás, Samba und Tango. Ein ungewöhnliches Stück mit vielen musikalischen Anspielungen, das das Publikum begeisterte und den Dirigenten veranlasste, den anwesenden Komponisten auf die Bühne zu bitten. Ihn, den heimischen Komponisten, feierte das Publikum mit stehenden Ovationen, aber auch die Band und ihre in dem Stück wahrlich gute Solololeistungen vollführenden Sebastian Krystek (Konzertmeister, Cornet), Jochen Werz (Euphonium), Sven Kock (Tuba) und Magdalena Stockmann (Flügelhorn) bekamen ihren Anteil Beifall.</p>
<p>Mit der Ballade &#8222;Skyfall&#8220;, dem viersätzigen Stück &#8222;Echoes of the East&#8220; (Rodney Newton), einer sehr emotionalen musikalischen Beschreibung des Balkans und der Zugabe &#8222;Toccata in d minor&#8220; (Johann Sebastian Bach) endete das herrliche Konzert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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